KNÖDEL


Knödel sind ein Wahrzeichen Tirols. Das älteste Zeugnis der Knödel findet man in der Kapelle von Schloß Hocheppan auf einem Fresco aus dem 12. Jahrhundert: Maria beobachtet eine Magd, die vor einer Pfanne mit Knödeln sitzt und genüßlich einen verspeist. Knödel spielten seit jeher die Hauptrolle auf der bäuerlichen Speisekarte. Knödeltage waren Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Zwischen Meran und Bozen gab es sogar täglich "schwarzplentene Knödel". Speckknödel wurden nur an Sonntagen aufgetischt. In Notzeiten wurde der Speck durch Rübenwürfel ersetzt.
Knödel wurden in Suppe aufgetragen und "uaner zu Wasser, uaner zu Lond" verspeist; d.h. zuerst mit Suppe, dann mit Kraut oder Salat. Standen Knödel auf dem Speiseplan, hatte jeder am Tisch seinen eigenen Teller, ansonsten aßen alle aus einer Pfanne, die in der Mitte des Tisches stand.


Tipps zur Knödelherstellung



Arancini (Reisknödel) Kasknödel - I
Kasknödel - II Knödeltris
Schinkenknödel Speckknödel
Spinatknödel Fleischknödel
Schwammerlknödel Laugenknödel
Buchweizenknödel Rohnenknödel
Schwarzplentene Knödel Pressknödel
Selchfleischknödel Semmelknödel
Krautknödel Räuberknödel



Süße Knödel
die man sowohl als Dessert als auch als Hauptgericht genießen kann
Bei Zubereitung als Hauptgericht werden die Mengenangaben verdoppelt.

Apfelknödel Topfenknödel
Marillenknödel Zwetschgenknödel
Kloster(Germ-)knödel